Hauswächter: Das unsichere Leben in der Luxus-WG

Hauswächter: Das unsichere Leben in der Luxus-WG

Großer Garten gefällig? Oder doch lieber ein Billardzimmer? Als Hauswächter können Studenten günstig und zum Teil komfortabel wohnen. Allerdings hat das Konzept Tücken.

FAZ, 09.06.2016, von Nadja Al-Khalaf

Wer die Studentin Henriette Fauth besuchen möchte, lässt die Hektik Berlins hinter sich und biegt am südlichen Stadtrand in eine kopfsteingepflasterte Straße ein, die von alten Kastanien gesäumt wird.

Sie führt zu dem zu Beginn des neunzehnten Jahrhunderts erbauten Haus, in dem die 26-jährige Psychologiestudentin mit zehn Mitbewohnern seit etwas mehr als einem Jahr wohnt.

Über eine steinerne Treppe gelangt man zur Vordertür des denkmalgeschützten Gebäudes, das sich perfekt in die dörfliche Atmosphäre einfügt.

An der Hauswand rankt Efeu, am Klingelschild ist neben den Namensschildern ein Aufkleber angebracht: „Von Hauswächtern bewacht“.

Fauths aktuelles Zuhause ist eine von 4000 ehemals leerstehenden Immobilien, die das Unternehmen Camelot Europe in ganz Europa über das Hauswächter-Konzept vermittelt.

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