Hauswächter leben im Casino

Das Leben ist zurückgekehrt ins ehemalige Offiziers-Casino an der Roxeler Straße: Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben hat das Haus dem Unternehmen „Camelot“ zur Verfügung gestellt. Das wiederum lässt sogenannte „Hauswächter“ dort leben.

Hauswächter leben im Casino

Westfälische Nachrichten - 08/01/2016

Münster-Gievenbeck. Das Leben ist zurückgekehrt ins ehemalige Offiziers-Casino an der Roxeler Straße: Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben hat das Haus dem Unternehmen „Camelot“ zur Verfügung gestellt. Das wiederum lässt sogenannte „Hauswächter“ dort leben.

Seit der Räumung der Oxford-Kaserne durch die britischen Streitkräfte wird in der Politik und Verwaltung viel über die Zukunft des weitläufigen Areals und dessen Nutzung gesprochen. Ein Schattendasein hingegen fristete bislang das direkt gegenüber liegende frühere Offiziers-Casino, in das nun allerdings wieder Leben eingekehrt bis. Zehn Personen leben dort seit einigen Tagen. Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima) stellt dem Unternehmen „Camelot“ die unter Denkmalschutz stehende Immobilie bis auf Weiteres zur Verfügung. Eine entsprechende Nachfrage bestätigte Norbert Stahl, Leiter gewerbliche Liegenschaften NRW bei der Bima.

Das international tätige Unternehmen „Camelot“ hat sich unter anderem auf die Immobilienverwaltung bei Leerstand spezialisiert – Stichwort: Hauswächter. Das Prinzip ist denkbar einfach. Leerstände bringen in der Regel niemandem etwas. Ganz im Gegenteil. Unbewohnte Häuser oder Gebäude bergen verschiedene Risiken wie mutwillige Zerstörungen oder illegale Nutzungen.

„Das Hauswächter-Konzept bietet Gebäudeeigentümern viele Vorteile“, heißt es auf der Internet-Präsenz des Unternehmens. So gewährleiste das Konzept neben dem Schutz des Leerstands auch dessen Verwaltung. „Die konstruktive Nutzung von Leerstand macht es zugleich vielen Menschen möglich, kostengünstig in speziellen und individuellen Räumlichkeiten zu wohnen.“

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