Klau am Bau nimmt zu - Was können Sie für den Schutz Ihrer Baustelle vor Diebstahl tun?

Die Baustellendiebstähle werden immer dreister. Wie können Sie Ihre Baustelle vor ungebetenen Gästen schützen?

Diebstähle auf Baustellen - jährliche Schäden in Millionenhöhe

Die Fälle von Diebstählen und Vandalismus sind für die betroffenen Firmen nicht nur ärgerlich, sondern häufig nicht nur mit direkten Kosten wie Ersatzbeschaffung der gestohlenen Materialien und Werkzeuge verbunden. Häufige Folge sind zudem auch kostspielige Verzögerungen der Bauarbeiten. Die Mitarbeiter können häufig erst einmal nicht weiterarbeiten und es herrscht Stillstand auf der Baustelle, bis die Ersatzbeschaffungen erfolgt sind.

Zahlreiche Baustelle lassen sich zudem kaum einzäunen. Zudem werden die Diebe häufig immer dreister. Manche räumen nachts oder am Wochenende ungestört die Baustelle leer, insbesondere dann wenn sie abgelegen liegt. Baustellen in Grenznähe und in Nähe von Autobahnen als schnelle Fluchtwege sind häufiger betroffen. Die Aufklärungsquoten der Polizei sind leider gering. Nicht mal 10% der angezeigten Fälle können aufgeklärt werden. Der Schaden betrug 2016 fast zehn Millionen Euro. Knapp 5000 Fälle wurden 2016 angezeigt, wobiei die Dunkelziffer jedoch deutlich höher ausfallen dürfte. Im Einzelfäll können Schäden im fünfstelligen Bereich enstehen, die Folgekosten für Bauverzögerungen häufig noch nicht eingerechnet. Der Landesbetrieb Straßen.NRW beklagt aktuell Schäden von rund 60.000 Euro durch dreiste Diebstähle auf der A1 -Baustelle bei Leverkusen. Hierbei wurden sogar die LKW-Sperren abmontiert

Auch Wachdienste sind nicht für jede Baustelle die optimale Lösung. Zum Einen ist der Einsatz von Patroullien kostspielig, zum Anderen kann der Wachdienst je nach Baustellengröße nicht überall gleichzeitig vor Ort sein. 

Die Rheinische Post können Sie weitere Informationen zu Diebstählen auf NRW-Baustellen sowie zu dem Fall der A1 nachlesen. 

DesignSwirl Studio