WAZ berichtet über Hauswächter in Duisburg

Die WAZ berichtet aktuell über das Leben als Hauswächter. Zwei Duisburger wohnen im Kartenzimmer der leerstehenden Koopmannschule in Meiderich. Die Hauswächter sollen Vandalismus vorbeugen.

WAZ berichtet: Warum zwei Duisburger in einer stillgelegten Schule leben

Was für manchen Schüler wie ein Alptraum klingen mag, ist für Nicole Wiesener und Heiko Rose Alltag: Sie wohnen in einer Schule. Als zwei von fünf Hauswächtern hat das Paar einen Raum in der ehemaligen Grundschule an der Koopmannstraße in Meiderich bezogen. Für die Stadt als Eigentümerin ist dies eine prima Lösung. Immerhin beleben die Hauswächter das leerstehende Gebäude – und schützen es so vor Vandalismus.

Seit 2014 steht die Schule leer

Es ist, als hätte die Pausenglocke gerade erst den Schulschluss verkündet. Die Namensschilder der Rektoren kleben noch an den Wänden und an der Flügeltür zur Aula pappen Fotos vom letzten Frühlingsfest. Helle Streifen an der gelben Wand verraten: Hier hing einmal die Tafel. Am Ende waren nicht mehr ausreichend Anmeldungen eingegangen, sodass Ende 2014 der Betrieb in der Koppmannschule auslief. Seitdem steht das Gebäude leer.

Dann kam Karsten Linde. Der Direktor für Marketing und Geschäftsentwicklung der Camelot Europe GmbH, ist stets auf der Suche nach leerstehenden Objekten. Das Konzept des Unternehmens: Gebäudebewachung durch Bewohnung. „Viele Eigentümer sind Kommunen, die ihre Immobilien aus verschiedenen Gründen nicht nutzen können“, erklärt Linde. „Wir verwalten das Gebäude und vergeben ein teilweises Aufenthaltsrecht an die Hauswächter.“ Dabei meidet Karsten Linde bewusst den Begriff Vermietung. „Wir sind nicht Eigentümer, sondern Verwalter und erheben daher eine Verwaltungsgebühr.“

...

Den vollständigen Artikel können Sie in der WAZ nachlesen.

DesignSwirl Studio