5 Tipps zur Baumaschinensicherung im Hoch- und Tiefbau

Autor : m.baltes  -   Date : 1 Feb 2018   -   Kategorie: Baustellenüberwachung

Wie Sie Ihre Baumaschinen kostengünstig vor Vandalismus und Diebstahl sichern, erfahren Sie bei uns.


Wie Sie mit 5 einfache Maßnahmen zur Baumaschinensicherung im Hoch- und Tiefbau Zeit und Geld sparen

Mit Sachbeschädigungen von Baumaschinen und -geräten oder deren Diebstahl sehen sich immer mehr Bauleiter konfrontiert. Neben dem Verlust der Baumaschinen, sind die größten Folgeschäden jedoch durch Störungen im Bauablauf zu verzeichnen. Wir möchten Ihnen daher im Folgenden Tipps zur effektiven und kostengünstigen Baumaschinensicherung geben. Wie Sie Ihr Eigentum effektiv schützen können und was Sie dabei beachten sollten, erfahren Sie im Nachfolgenden.

 

1. Bestandsaufnahme und vor-Ort-Kontrolle

Führen Sie regelmäßig vor-Ort-Kontrollen Ihres Baustellengeländes durch und machen eine Bestandsaufnahme Ihrer Baustellenorganisation und Baustellensicherung. Ermitteln Sie ob die die Einzäunung irgendwo beschädigt ist oder ob Lücken vorhanden sind. Ist eine Mindesthöhe von zwei Metern sichergestellt und ist der Zaun zudem gegen übersteigen gesichert? Ist eine zusätzliche elektronische Sicherung angebracht wie eine Alarmanlage oder eine mobile Baustellenvideoüberwachung? Wie und wo werden die Baumaschinen und -geräte gelagert? Erfolgt eine Zutrittskontrolle? Wer hat zu welchen Bereichen der Baustelle Zutritt? Kurz gesagt also: Ist die Baustellenabsicherung lückenlos. Prüfen Sie das Gelände insbesondere auch auf schwer einsehbare Bereiche.

 

2. Erstellen eines Sicherungskonzeptes

Nachdem Sie sich einen Überblick über Ihre Baustelle verschafft haben, definieren Sie welche Personengruppen zu welchen Bereichen der Baustelle zutrittsberechtigt sind und wie die Zutrittskontrolle umgesetzt werden kann. Erstellen Sie genaue Handlungsanweisungen für Ihre Mitarbeiter. Beauftragen Sie gegebenenfalls einen Wachdienst zur Zutrittskontrolle oder installieren Sie eine Video-Baustellenüberwachung.

 

3. Sichere Lagerung von Baumaschinen und –geräten und Kennzeichnung

Legen Sie fest, welche Baumaschinen und –geräte außerhalb der Arbeitszeiten in verschließbaren Baucontainern gelagert werden sollen. Kennzeichnen Sie Ihre Maschinen mittels Eigentümer-Identifizierungs-Nummer oder künstlicher DNA und lassen Sie Ihre Maschinen bei Ihrer örtlichen Polizei registrieren. Bewahren Sie die Maschinenunterlagen und den Zweitschlüssel an einem sicheren Ort auf. Es empfiehlt sich zudem, die Baustellencontainer mit einer mobilen Funk-Alarmanlage zu sichern.

 

4. Einsatz technischer Sicherungsmaßnahmen

Als Technische Maßnahmen können mechanische Blockierungen wie Schlösser, Lenk- und Radkrallen, Schalthebelsperren oder hydraulische Sperren u. ä. eingesetzt werden. Nachteil bei diesen Sicherungen ist jedoch, dass Sie zuverlässig zum Dienstschluss angebracht werden müssen. Je nach Größe der Baustelle kann einiges an zusätzlichen Zeitaufwand zusammen kommen. Zusätzliche Sicherheit bieten Ihnen elektronische Sicherungsmaßnahmen wie der Einsatz von elektronischen Wegfahrsperren oder Ortungssystemen. Diese Systeme haben jedoch den Nachteil, dass die Alarmierung erst einsetzen kann, wenn sich Unbefugte bereits an der Baumaschine oder am Baucontainer zu schaffen machen. Unter Umständen haben sie bereits durch ihre Manipulationsversuche einen enormen Schaden angerichtet. Von Vorteil ist hierbei der Einsatz eines Video-Systems zur Baustellenüberwachung. Dieses schlägt bereits dann Alarm, wenn Unbefugte während der Überwachungszeiten auch nur versuchen in das Gelände einzudringen. Eine Baumaschinensicherung lässt sich mittels Videoüberwachung sehr kostengünstig umsetzen, da in diesem Fall nicht das gesamte Baustellengelände überwacht werden muss, sondern nur der Bereich, in dem die Baumaschinen nach Dienstschluss abgestellt werden. Das spart Ihnen in Summe viel Arbeitszeit, die die Kosten des Systems schnell wieder aufwiegen werden. Baustellencontainer lassen sich zudem kostengünstig über eine mobile Funk-Alarmanlage sichern.

 

5. Aufmerksamkeit ist alles: Sensibilisieren Sie Ihre Mitarbeiter

Machen Sie Ihre Mitarbeiter auf das Thema Baustellendiebstahl aufmerksam. Nur wenn das Thema Diebstahlprävention in den Köpfen Ihrer Mitarbeiter präsent ist, können Sie einen guten Schutz Ihres Eigentums erreichen. Schulen Sie daher Ihre Mitarbeiter regelmäßig und erklären Sie die erarbeiteten Handlungsanweisungen zum Diebstahlschutz als verbindlich. Gute Baustellensicherung beginnt mit Aufmerksamkeit.

 



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