B.Z.: So ungewöhnlich wohnt man in Berlin als Hauswächter

Die meis­ten Ber­li­ner (87 Pro­zent) woh­nen im Mehr­fa­mi­li­en­haus, zwei Pro­zent im Zwei­fa­mi­li­en­haus und acht Pro­zent im Ein­fa­mi­li­en­haus. Drei Pro­zent der Haupt­stadt-Ein­woh­ner ha­ben ei­ne Un­ter­kunft im Wohn­heim be­zo­gen – oder in ei­nem Haus, das ei­gent­lich gar kein Wohn­haus ist!​

B.Z.: So ungewöhnlich wohnt man in Berlin als Hauswächter

Die meis­ten Ber­li­ner (87 Pro­zent) woh­nen im Mehr­fa­mi­li­en­haus, zwei Pro­zent im Zwei­fa­mi­li­en­haus und acht Pro­zent im Ein­fa­mi­li­en­haus. Drei Pro­zent der Haupt­stadt-Ein­woh­ner ha­ben ei­ne Un­ter­kunft im Wohn­heim be­zo­gen – oder in ei­nem Haus, das ei­gent­lich gar kein Wohn­haus ist!​

In der ehe­ma­li­gen Schu­le​
An­ja (34) geht im­mer noch zur Schu­le. Die Rechts­an­wäl­tin wohnt näm­lich in ei­ner. „Ich woll­te be­son­ders und an­ders woh­nen“, sagt sie. „Da­vor ha­be ich in ei­nem al­ten Kin­der­kran­ken­haus ge­wohnt. Hier ge­fällt es mir pri­ma!“​

Wo früher Schüler ins Schwitzen kamen, macht es sich Anja heute gemütlich. Es riecht nach Schu­le und sieht auch so aus. An den Klas­sen­zim­mer-Tü­ren hän­gen noch Schil­der wie „1b“ oder „Phy­sik­raum“. Bun­te Kin­der­bil­der hän­gen in den Flu­ren, an man­chen Gar­de­ro­ben hän­gen noch Schals oder Re­gen­schir­me.​

An­ja kann sich vor­stel­len, ir­gend­wann wie­der in ei­ner ge­wöhn­li­chen Woh­nung zu woh­nen. „Ich wer­de spä­tes­tens aus­zie­hen, wenn ich Kin­der be­kom­me“, sagt sie und fährt auf ih­rem Skate­board in ihr Wohn­zim­mer.​

Die leer stehende Schule
“Mei­ne Fa­mi­lie fand es am An­fang et­was ko­misch”, sagt An­ja. Ih­re Essecke be­steht aus alten Schü­ler­stüh­len und zwei Leh­rer­ti­schen. “Aber als sie ge­se­hen ha­ben, wie schön wohn­lich ich es mir ge­macht ha­be, wa­ren sie über­zeugt. Es kommt ja wirk­lich dar­auf an, was man aus den Räum­lich­kei­ten macht, die ei­nem zur Ver­fü­gung ste­hen.”​

Außergewöhnlich wohnen
Wohnen in Schulen, Schlössern, Krankenhäusern, Polizei- und Feuerwachen oder Kirchen und Klöstern? Als Hauswächter ist so etwas möglich. Wer Hauswächter werden will, muss mehr als 18 Jahre alt sein und darf keine Vorstrafen haben. Familien mit Kindern sind aufgrund der zeitlich begrenzten Nutzung ausgeschlossen. Auch Haustiere sind in den Gebäuden in der Regel nicht zugelassen. Dafür darf man relativ günstig und vor allem außergewöhnlich wohnen! Im Gegenzug sollen Hauswächter auf die Immobilie achten, Sicherheitsverstöße oder Vorkommnisse melden, auf Reparaturbedarf hinweisen, Räume und Gebäude sauber halten – und keine Partys veranstalten!

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Vorteile für die Gebäudeeigentümer

Hauseigentümer profitieren von einem kostengünstigen und effektiven Schutz Ihrer leerstehenden Gebäude vor Einbruch, Vandalismus und technischen Schäden. Darüber hinaus wird das Gebäude im Wert erhalten. Die konstruktive Nutzung von Leerstand macht es zugleich vielen Menschen möglich, kostengünstig in speziellen und individuellen Räumlichkeiten zu leben. Je nach Anforderungen des Objektes können auch Pflegearbeiten übernommen werden, z. B. Gartenarbeiten. Die Kosten durch das Konzept betragen nur einen Bruchteil eines professionellen Wachdienstes, das Konzept ist jedoch nicht minder effektiv!

 

Abenteuerlich Wohnen

Das Hauswächter Konzept bietet ungewöhnlichen Wohn- und Arbeitsraum. Abenteuerlich Wohnen heißt hier die Devise! Hauswächter bewachen Leerstand in allen möglichen Arten von Gebäuden: von Schulen über Container vor Baustellen bis hin zu Landsitzen und Schlössern. Durch Ihre Anwesenheit werden potienzielle Einbrecher oder Vandalen abgeschreckt. Technische Schäden werden zeitnah erkannt und gemeldet. Darüber hinaus bietet das Konzept super günstigen Wohnraum. Eine Win-win-Situation also. Wer kann schon von sich behaupten in einer ehemaligen Feuerwache oder Schule zu wohnen?

 

Alle freien Räume finden Sie auf unserer Angebotsseite. Hier finden Sie alle Informationen über das Angebot in Ihrer Region. Wenn Sie sich für eines der Gebäude interessieren können Sie sich dort direkt als Hauswächter bewerben.