Hauswächter für die „Klinik am Wald“

Camelot bietet mit dem Hauswächterprinzip eine Alternative zu herkömmlichen Wachschutzmaßnahmen an. Ausgewählte Hauswächter, entweder Einzelpersonen oder Paare, ziehen gegen eine geringe Gebühr in leer stehende Gebäude ein und sorgen mit ihrer Anwesenheit auf „natürliche Weise“ für Bewachung.

Hauswächter für die „Klinik am Wald“

BAD SCHUSSENRIED (ASS/SZ) 
Bald ziehen Hauswächter in die idyllisch am Wald oberhalb des Zeller Sees gelegene „Klinik am Wald“ ein. Eine entsprechende Vereinbarung haben der dritte Bürgermeister-Stellvertreter Roland Frick in Vertretung des erkrankten Bad Schussenrieder Bürgermeisters Achim Deinet und Karsten Linde, Direktor der Camelot Deutschland GmbH Süd in Düsseldorf, am Montagabend im Rathaus Bad Schussenried unterzeichnet. Der Vertrag hat eine Laufzeit von einem Jahr und kann dann verlängert werden.

Die Firma Camelot bietet mit dem Hauswächterprinzip eine Alternative zu herkömmlichen Wachschutzmaßnahmen an. Ausgewählte Hauswächter, entweder Einzelpersonen oder Paare, ziehen gegen eine geringe Gebühr in leer stehende Gebäude ein und sorgen mit ihrer Anwesenheit auf „natürliche Weise“ für Bewachung. Möchte der Eigentümer das Objekt verkaufen oder selber nutzen, ziehen die Hauswächter wieder aus. Langfristig solle die Klinik mit Teehaus und Schwesternwohnheim verkauft werden, erläutert Kämmerer Carsten Kubot von der Stadtverwaltung. „Bis es soweit ist, brauchen wir einen kostengünstigen Schutz vor Vandalismus, Sachbeschädigung und Einbruch“, so Kubot. Und: Bürgermeister Deinet freue sich über die Zustimmung des Gemeinderats zum Hauswächterprinzip „Wir möchten bei der Waldklinik eine vernünftige Frequenz erreichen, die unbeliebte Elemente von Vandalismus und Einbruch abhält“, fügte Karsten Linde hinzu.

„Die Hauswächter haben einen Dienstleistungsvertrag mit Camelot und zahlen monatlich eine geringe Verwaltungsgebühr. Sie müssen an fünf Tagen in der Woche in der Klinik wohnen und können ihrem Studium oder ihrer Arbeit nachgehen. Wenn sie Urlaub machen oder verreisen, müssen sie das Camelot melden“, erklärte Linde. Das Teehaus und die Geschäftsführerwohnung könnte als Paar genutzt werden. „Wir betreuen rund 4000 Gebäude in sechs Ländern, so Linde. Darunter seien auch private Objekte und Häuser. „Bad Schussenried ist mit seinem schönen ‚Alpenpanorama’ nun der südlichste Zipfel in Deutschland“, resümierte Karsten Linde lächelnd.

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