Wohnen in einem verlassenen Krankenhaus

Zu Besuch bei einer WG im ehemaligen amerikanischen Militärkrankenhaus Lichterfelde

Wohnen in einem verlassenen Krankenhaus

Zu Besuch bei einer WG im ehemaligen amerikanischen Militärkrankenhaus Lichterfelde

Gerätschaften aus längst vergangenen Zeiten, rostiges OP-Besteck, quietschende Türen, blätterbedeckte Rollbetten und ein einäugiger Serienmörder in Arztkittel – so malt man sich die Zustände in einem verlassenen Krankenhaus gern mal aus. Doch es gibt Menschen, die leben in einem verlassenen Krankenhaus, und das ganz freiwillig.

Was zieht sie dorthin? Viel Platz, nette Mitbewohner und eine unglaublich günstige Miete. So berichten es Alina und Johanna, zwei Studentinnen, die zusammen im ehemaligen amerikanischen Militärkrankenhaus wohnen. Das US Army Hospital war Teil der Berlin Brigade und wurde 1994 geschlossen. Nun ist neues Leben in die weitläufigen Flure gezogen.

Möglich macht das eine Firma namens Camelot, die leerstehende Gebäude an sogenannte Hauswächter vermietet – so wie an Alina und Johanna, mit denen wir uns getroffen haben, um über ihr ungewöhnliches Zuhause zu sprechen. Und um herauszufinden, was nachts Gruseliges in den leeren Gängen geschieht, wie sie einen verlassenen Spielplatz entdeckt haben, was es mit der „Hall of Smell“ auf sich hat und warum sie am liebsten Horrorfilme gucken, die im Krankenhaus spielen.

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